Pressemitteilung 01/2015

                                                                                                                         Dessau-Roßlau, 10.06.2015

Pressemitteilung Nr. 01/2015
 
Ring der Arbeitsvermittler (RdA e.V.) startet neu durch Umbenennung in
Ring der Arbeitsmarktdienstleister e.V. auf Mitgliederversammlung in Berlin
 
Wie der Bundesvorsitzende des Rings der Arbeitsvermittler (RdA e.V.), Frank Lüngen, am heutigen Tag bekannt gab, wurden auf der Jahresmitgliederversammlung am vergangenen Wochenende in Berlin wegweisende Beschlüsse zur zukünftigen Arbeit und zur Neuausrichtung des Berufsver-bandes der privaten Arbeitsvermittler gefasst.
 
Wichtigstes Ergebnis der Abstimmung war eine Satzungsänderung des Verbandes, mit der unter anderem ein neues Leitbild und eine Umbenennung des Verbandsnamens beschlossen wurde.
Das Kürzel RdA steht dabei zukünftig für Ring der Arbeitsmarktdienstleister. „Seit der Reform des arbeitsmarktpolitischen Instrumentes Vermittlungsgutschein und mit Eingang dieses Instrumentes in das Sozialgesetzbuch im Jahre 2012, arbeiten unsere Mitgliedsunternehmen nicht mehr nur ausschließlich als private Arbeitsvermittler, sondern auch als Träger für Maßnahmen, mit denen Arbeitsuchende unter anderem auf einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Außerdem sind bereits seit längerem neben privaten Arbeitsvermittlern, auch Personal-berater, Coaches, Bildungsunternehmen und andere Arbeitsmarktakteure Mitglied unseres Verbandes. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und um unseren Verband für weitere Mitglieds-unternehmen, die ihre Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt anbieten zu öffnen, wurde die Umbenennung in Ring der Arbeitsmarktdienstleister beschlossen“, so der Bundesvorsitzende Frank Lüngen.
 
Zum RdA e.V. gehören aktuell 6 Regionalverbände (Landesverbände Nord, Berlin-Brandenburg, Mitteldeutschland, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Süd) mit bundesweit über 200 Mitglieds-unternehmen. Der RdA e.V. arbeitet nach einheitlichen Qualitätsstandards, er vereint seine Mitglieder als bundesweites Netzwerk von privaten Dienstleistern des Arbeitsmarktes und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Wirtschaft. „Jährlich vermitteln unsere Mitgliedsunternehmen zwischen 20.000 und 30.000 arbeitssuchende Menschen wieder in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und leisten damit in enger Kooperation mit den örtlich zuständigen Arbeitsagenturen, Jobcentern und Optionskommunen, einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit in Deutschland.
 
 
Dabei arbeiten unsere Mitglieder ausschließlich erfolgsabhängig und stets auf eigenes wirtschaftliches Risiko“, wie der Bundesvorsitzende Frank Lüngen informierte. Dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, den sich arbeitsuchende Menschen bei den örtlichen Arbeitsagenturen, Jobcentern oder Optionskommunen ausstellen lassen können, um damit einen privaten Vermittler zu beauftragen, kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Leider gibt es regional sehr große Unter-schiede, was die Ausgabepraxis dieses wichtigen arbeitsmarktpolitischen Instrumentes betrifft.
 
Außerdem wurde durch den RdA und seine Mitgliedsunternehmen ein sehr starker Rückgang beim Einsatz dieser Fördermöglichkeit für arbeitssuchende Menschen verzeichnet. „Diesem Trend muss entgegengewirkt werden, denn es ist für unsere Mitglieder nicht nachvollziehbar, warum dieses durchaus sehr erfolgreiche Instrument zur Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht in ausreichendem Maße zum Einsatz kommt“, so Lüngen.
 
V.i.S.d.P. Frank Lüngen
Bundesvorsitzender Ring der Arbeitsmarktdienstleister (RdA e.V.)
          
Suche

 

BMAS-News